agorà

agorà entstand aus gedankengängen über die notwendigkeit eines produkts, welches eine starke industrielle berufung mit emotionalem design verbinden würde. die erklärte zielsetzung war es, ein produkt im dienste des designers definieren zu können, das, je nach situation, in der lage wäre, sich harmonisch in traditionellere verwendungen einzufügen sowie die architektonische dimension in anwendungen zu lenken, die in hohem maß mit dem raum verbunden sind. dies war der grundlegende ansatz, um sich agorà als modulares produkt mit dimensionierungsfreiheit vorstellen zu können und gleichzeitig an der definition harmonischer formen zu arbeiten, die von dem reichen und unerschöpflichen schatz der erinnerung inspiriert sind. agorà ist ein radiator, der zur gänze aus wiederverwertbarem aluminium gefertigt wurde und der sowohl in neubauten als auch nach renovierungen, alle räume des hauses beheizen soll.

designer | nicola de ponti

als ausgebildeter architekt arbeitet nicola de ponti (*1971 in mailand) anfänglich mit flavio albanese in italien und dem büro tusquets, diaz y asociados in spanien zusammen.heute entwirft er als partner von antonia astori (astoridepontiassociati) wohnräume, geschäfte, ausstellungen sowie messestände und ist zudem erfolgreich als designer tätig, wobei seine arbeiten regelmäßig in den adi design index aufgenommen werden (2008, 2010, 2011 und 2013). 

auch sein versuchsprojekt für nachhaltige architektur „green frame house“ für die messe abitare il tempo 2010 wird im jahr 2011 in den adi design index aufgenommen sowie ein jahr später vom beirat der region lombardei für die auszeichnung „rassegna lombarda di architettura under 40“ ausgewählt. neben seinen projekten für driade, tubes, oluce, laminam und fiam ist de ponti nicht nur als planer und industriedesigner, sondern auch als künstlerischer leiter für mehrere möbelhersteller, darunter etwa mussi italy und valsecchi 1918, tätig. im rahmen seiner schwerpunktthemen städtischer raum und wohnen unterrichtet er für gewisse zeit am polytechnikum in mailand sowie an der domus academy und arbeitet darüber hinaus als architekturkritiker für die zeitschrift ofarch (design diffusion world).